Online-Bank: Tagesgeld-Vergleich und Einlagensicherung

Beim Tagesgeldkonto sind die Zinssätze variabel, das heißt, sie können von heute auf morgen fallen, aber auch steigen. Wer sich für eine Bank entscheidet, sollte auch darauf achten, dass die Höhe der Zinssätze für eine gewisse Zeit garantiert wird, etwa für 6 Monate. Wer risikofreudig ist, kann auf diese Zinssicherung verzichten, wird aber, wenn die Leitzinsen gesenkt werden, mit einem geringeren Gewinn rechnen müssen. Falls ein hoher Zinssatz nur für Neukunden angeboten wird, dieser aber nach sechs Monaten drastisch abfällt, könnte der Anleger die Bank wechseln. Wird dies öfter getan – ist der Anleger also stets auf der Suche nach dem besten Zinsangebot – dann spricht man vom Tagesgeld-Hopping.

Auch die Häufigkeit der Zinszahlungen hat Einfluss auf die Rendite. Wird jährlich mit einem recht hohen Zinssatz ausgezahlt, kann dies unter Umständen weniger Gewinn abwerfen, als eine monatliche Auszahlung mit einem niedrigeren Zinssatz. Die ausgezahlten Zinsen können monatlich wieder angelegt werden, man spricht hier vom Zinseszinseffekt. Die Ausrechnung der unterschiedlichen Erträge übernehmen automatische Zinsrechner, die jede Online-Bank anbietet, oder auch unabhängige Anbieter auf verschiedenen Websites.

Die vier wichtigsten Vorteile zur Eröffnung eines Tagesgeldkontos sind folgende: die ertragreichen Zinsen, kostenlose Kontoführung, vom Staat garantierte Einlagensicherung von bis zu 100.000 Euro und geringer Aufwand bei der Verwaltung des Kontos. Auch die Eröffnung des Tagesgeldkontos ist denkbar einfach und mit wenig Aufwand verbunden. Wer sich für ein Online-Konto entscheidet, kann sich die Anmeldeformulare im Internet ausdrucken und begibt sich damit zur Post, um die eigene Identität mit einem kostenfreien Post-Ident Verfahren bestätigen zu lassen. Die Post übernimmt für den Kunden die Zusendung der Formulare an die jeweilige Bank, und schon einige Tage später hat der Kunde seine Kontonummer und alle nötigen Zugangsdaten für das Online-Banking. Jetzt kann jeder sein Konto ganz bequem von zu Hause aus verwalten, keine zeitraubenden Gänge zur Bank sind nötig und auch keine Wartezeiten am Schalter. Wir empfehlen diesen Kredit.

Alle Tagesgeldkontenanbieter haben gemeinsam: Sie erheben keine Grundgebühr, es besteht keine Kündigungsfrist, hohe Renditen sind garantiert, die Einlage ist bis zu einer Höhe von 100.000 Euro staatlich abgesichert, und auch die tägliche Verfügbarkeit ist Bestandteil eines jeden Tagesgeldkontos. Trotzdem gibt es Unterschiede. Und diese sollten gründlich bedacht werden. Wer mit dem Online-Banking nicht vertraut, kann sich immer noch für die Bank vor Ort entscheiden. Klassische Banken wie etwa die Commerzbank, die übrigens auf Platz 11 der Top-Empfehlungen gelandet ist, die ING-Diba, Platz 7, oder die Sparkasse bieten ebenfalls Tagesgeldkonten an. Hier kann man sich direkt beraten lassen und muss den persönlichen Kontakt nicht missen. Doch für welche Form des Tagesgeldkontos man sich auch entscheidet, eines sollte bedacht werden: Nicht sofort unterschreiben, sondern erst einmal Zinsen und Konditionen vergleichen, Laufzeiten und Maximaleinlagen unter die Lupe nehmen und sich nach gründlicher Bedenkzeit für die besten Konditionen entscheiden. Letztendlich bieten die Online-Banken einen günstigeren Zinssatz an, denn sie haben weniger Mitarbeiter und Schalterpersonal und somit geringere Unkosten; diesen Vorteil können sie an die Bankkunden weitergeben.