Was Gentests wirklich können

Gentests

Noch vor wenigen Jahren waren Gentests enorm teuer und selbst für die fortgeschrittensten Labore eine große Herausforderung. Heutzutage kann man vergleichsweise günstig Gentests fordern. Alles was man sonst noch braucht ist etwas Speichel und ein zuverlässiges Labor.

Spätestens seitdem Angelina Jolie öffentlich bekanntgegeben hat, dass sie aufgrund ihres erhöhten Brustkrebsrisikos ihre Brüste entnehmen lassen hat, sind Gentests zur Erkennung krankmachender Gene in aller Munde. Doch was können die Tests wirklich und sind sie ihr Geld wert? Sind die Tests unnötige Panikmache oder hervorragende Vorsorge für ein längeres und gesundes Leben?

Sollte ich einen Gentest durchführen lassen?

Die Frage, ob sich ein Gentest lohnt, beschäftigt mittlerweile nicht nur Personen mit erhöhtem Risiko für bestimmte Krankheiten oder jene, die ihre Abstammung genauer prüfen wollen, sondern auch Paare mit Kinderwunsch und schwangere Mütter. Mukoviszidose beispielsweise ist bis heute eine nicht heilbare Krankheit, die zu erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen und verkürzter Lebensdauer führt. Sind beide Elternteile Mutationsträger, besteht die Chance 1 : 4, dass das Kind krank auf die Welt kommt. In solchen Fällen kann vorab Klarheit geschaffen werden. Wie am Beispiel der Zystischen Fibrose (Mukoviszidose), können die Untersuchungen auch am Ungeborenen vorgenommen werden.

Solche Tests an während der Schwangerschaft führen bei Paaren jedoch nicht selten zu belastenden Fragen und Entscheidungen. Ergebnisse, die eine schwerwiegende Erkrankung des Kindes bestätigen, führen oft zu schweren psychischen Belastungen für die Mütter und Väter. In vielen Fruchtbarkeitskliniken werden heute Gentests an Spermien und eingefrorenen Eizellen angeboten, um die Wahrscheinlichkeit einer gesunden Schwangerschaft für die werdenden Eltern zu erhöhen. In einigen Ländern wie beispielsweise Spanien, sind auch umfangreichere Gentests an Embryonen erlaubt ohne dass die Eltern ein offensichtlich erhöhtes Risiko einer Erbkrankheit in sich tragen müssen. Dabei wird dem Embryo noch im Stadium der Zellteilung Genmaterial entnommen und untersucht, bevor der dieser der werdenden Mutter eingesetzt wird. Die Möglichkeiten und Angebote der Präimplantationsdiagnostik (PID) werden in den verschiedenen Ländern aus ethischen Gründen gesetzlich sehr unterschiedlich geregelt.

Heidi Rehm arbeitet als außerordentliche Professorin der Pathologie an der Harvard Medical School und ist Leiterin des Labors für Molekularmedizin, in welchem Gene auf Abnormalitäten untersucht werden. Ihrer Erfahrung nach würden die meisten Patienten erst auf Genkrankheiten untersucht, wenn bereits ein spezifischer Verdacht bestehe oder bereits eine genetisch bedingte Krankheit vorläge. Vielen Menschen helfe die Bestätigung der Ergebnisse auch, einen spezifischeren Behandlungsplan festlegen zu können. Allerdings gäbe es einen aktuellen Trend, dass sich grundsätzlich gesunde Menschen testen ließen um vorauszusagen, ob sie bestimmte Krankheiten entwickeln würden. Es gäbe viele Fälle, in denen solche Gentests wichtig und hilfreich wären. Wenn eine Frau zum Beispiel frühzeitig wisse, dass sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Brustkrebs entwickeln würde, hätte sie die Möglichkeit, frühzeitig zu intervenieren. Rehm betont aber auch, dass Gentests nicht immer so eindeutig wären wie es scheint. Zum Beispiel gäbe es Gene die zwar auf bestimmte Risiken und Krankheiten hinweisen würden, es aber nicht zum Ausbruch kommen müsse. In diesen Fällen wären weitere Einflüsse nötig, wie gehäufte Vorkommen in der Familie. Umwelteinflüsse sowie negativ beeinträchtigender Lebensstil würden ebenso zum Ausbruch vieler Krankheiten beitragen. Auch weist Heidi Rehm darauf hin, dass nicht alle Krankeiten genetisch bedingt sind.

Steven Schrodi, außerordentlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter des Marshfield Clinic Research Institute´s Center für Humangenetik gibt zu bedenken, dass DNA-Tests immer noch wenig hilfreich bei weiter verbreiteten Krankheiten wie beispielsweise Diabetes wären und die Wissenschaft bis heute keine gesicherten Daten darüber liefern können, in welchem Masse einzelne Gene für den Ausbruch bestimmter Krankheiten verantwortlich wären. Teil des Problems wäre wahrscheinlich, dass dutzende oder hunderte Gene für eine bestimmte Krankheit verantwortlich sein können und er davon ausgehe, dass Ärzte in einigen Fällen versehentlich mehreren Krankheiten als eine Einheit definiert hätten.

Ebenso ist es wichtig zu wissen, dass nicht alle Gentests in gleicher Qualität durchgeführt werden und selbst die besten klinischen Gentests unter Supervision von Ärzten nicht immer fehlerfrei sind. Gene sind wichtig, aber sie besiegeln nicht das Schicksal und sollen nur in den wenigsten Fällen als eindeutige Diagnose betrachtet werden.

Wie funktionieren Gentests?

Gentests scheinen auf den ersten Blick recht einfach. Alles was man dazu braucht, sind etwas Blut, Haare oder Speichel. Zwar verfügt Speichel an sich über keine DNA, aber auf dem Weg zum Mund werden Zellen aufgenommen, die zusammen mit dem Speichel abgegeben werden. Anschließend wird die Probe ins Labor geschickt. Moderne Sequenziermaschinen gleichen die eigene DNA mit synthetischer DNA ab, bis die Gesamtsequenz aufgezeigt wird. Sobald die Gesamtsequenz vorhanden ist, vergleichen Genetiker diese mit normalen und krankheitstypischen Sequenzen. Folglich kann daraus ein “Ja” oder “Nein” folgen. In manchen Fällen kann jedoch eine Einschätzung gegeben werden, mit welcher Wahrscheinlichkeit die Krankheit ausbricht.

Können Gentests vorhersagen wie lange wir leben?

Gene scheinen tatsächlich eine Rolle in Bezug auf die Lebenserwartung zu spielen. Wissenschaftler haben Menschen untersucht, die älter als 100 Jahre wurden und fanden heraus, dass diese Menschen mit einer gewissen Version von Genen ausgestattet sind welche die Fähigkeit haben, DNA reparieren zu können. Das macht durchaus Sinn, da Altern durch die stetige Replikation immer wieder Fehler in der DNA hinterlässt. Umwelteinflüsse können die DNA ebenfalls beschädigen.
Das eigene “Ablaufdatum” herauszufinden, sei jedoch viel komplexer als nur einige Gene zu testen betont Jan Vijg, Genetik-Professor des Albert Einstein College. Biomarkers wären in der Lage die Chance vorauszusagen, ein langes Leben zu führen. Dies funktioniere jedoch nur, wenn man auch ein vorsichtiges und gesundes Leben führe. Ohne Unfälle, Infektionen oder Krebs.

Letztlich scheint, dass die sicherste Vorsorge für ein langes und gesundes Leben noch immer regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, gesunde Ernährung, genügend Schlaf und ausreichende sportliche Betätigung sind. Ohne begründeten Verdacht aufgrund familiärer Dispositionen oder entsprechende Symptome, könnten die Ergebnisse eher unnötigerweise verunsichern. Werdenden Eltern mit Kinderwunsch können Gentests an ihrem eigenen Erbgut sowie die Präimplantationsdiagnostik unter Umständen viel Leid ersparen, insbesondere wenn ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Erbkrankheiten besteht. Ob frühzeitig abgebrochene Schwangerschaften ethisch vertretbarer sind als Embryos im Stadium der Zellteilung zu testen, muss letztlich jeder für sich entscheiden.

Vorteile professioneller Social Media Agenturen

Social Media

Unzählige Forschungsberichte und Fallstudien haben gezeigt, dass Social Media nicht nur wichtig, sondern wesentlich für den Erfolg einer Marke ist. Der sich schnell entwickelnde Markt mit neuen Kanälen und Konzepten benötigt die Aufmerksamkeit der Verbraucher und Vermarkter.

Warum verdienen soziale Medien oberste Priorität für Marken jeder Größe? Zum einen hat es einen überwältigenden Einfluss auf die meisten demografischen Märkte und führt oft zu Kauf, Markenloyalität und sozialer Interessenvertretung.

Zweitens zeigt die Forschung, dass die Menschen mehr Zeit als je zuvor in Social Media Kanälen verbringen, sodass diese Kanäle unbegrenzte Exposition und Reichweite für bestehende Kunden, neue Zielgruppen und ungenutzte Märkte bieten.

Und schließlich, und vielleicht am wichtigsten, ist es wahrscheinlich, dass die meisten Konkurrenten bereits eine Social-Media-Präsenz haben und sich dabei in einem Vorteil befinden, welche dem eigenen Unternehmen Kunden, Umsatz und Markenbekanntheit kostet.

Die meisten In-house Betreuer wie z.B. normale Webdesigner oder Kundenbetreuer in mittleren und kleineren Unternehmen sind schnell fachlich und zeitlich überfordert. Die Anforderungen einer professionellen Social-Media-Präsenz inklusive der Auswahl der geeignetsten Kanäle, benötigt spezielle Fachkenntnisse. Auf den ersten Blick mag es zwar nach einer einfachen Aufgabe aussehen, welche letztlich ohne Nutzung moderner Technik und Corporate Identity sehr teuer kommen kann.

Um eine erfolgreiche Social Media Präsenz zu entwickeln, benötigen Sie eine gut durchdachte Strategie, die für Ihre Marketingziele, Markenstärken, Zielmarkt und Markenimage entwickelt wurde. Hier ist das Fachwissen einer Agentur von unschätzbarem Wert. Die Agentur wird Ihnen helfen, sich in der ständig wechselnden Social Media Welt zu behaupten.

Die größten Vorteile professioneller Social Media Agenturen

Zeit: Social Media verlangt viel Zeit, einschließlich Strategieentwicklung, kontinuierliche Content-Erstellung, fokussierte Ausführung und gezielter Promotion.

Kosten: Wenn Sie dachten, dass erfolgreiche Social Media Werbung wenig bis nichts kosten könnte, liegen Sie leider falsch. Heute muss eine Marke in bezahlte Social Media-Werbung investieren, damit Beiträge ihre Zielgruppe erreichen können.

Wissen: Eine Agentur hat die Veränderung in den Social Media Kanälen im Blick. Mit umfassendem Wissen über schnelle Taktiken und digitale Möglichkeiten, ist die Gewinnspanne beim Einsatz von Profis meist weit höher als durch Koordinatoren im Haus.

Objektivität: Kommentare zu Social Media sind nicht immer positiv und einige Themen verlangen ein schnelles, objektives Krisenmanagement. Ein interner Social Media-Koordinator kann zu persönlich mit der Marke beteiligt sein, um die Situation in einer ruhigen und verantwortungsvollen Weise zu entschärfen.

Terror- müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen?

Terror

Es passiert immer wieder – Terroranschläge. Können wir uns noch sicher fühlen? In den öffentlichen Medien hört man immer wieder von Anschlägen oder versuchten Anschlägen, daher fühlen sich viele Menschen nicht mehr sicher.

Wie es mit der Sicherheit aussieht, wird in diesem Beitrag erklärt. Zuerst gucken wir uns die statistischen zahlen an. Die University of Maryland hat eine Datenbank veröffentlicht, in der jeder wichtige Fakten zu den Terroranschlägen einsehen kann. Die Datenbank listet seit 1970 Terroranschläge in der ganzen Welt auf. Tatsächlich sank die Zahl der Opfer von Terroranschlägen im Jahr 2015 um 18%. Insgesamt jedoch wurden seit 1970 ca. 156.000 Opfer von Terroranschlägen gezählt. Außerdem sterben bei einem Selbstmordattentat durchschnittlich 8 Menschen. Grundsätzlich liegt die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Terroranschlags zu werden bei 1:224.000. Die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu sterben ist viel höher.

Aber warum machen sich viele Menschen in den letzten Jahren soviel Sorgen um Terroranschläge? Experten vermuten dass die Massenmedien, wie Fernsehen, Internet und Zeitung, die Angst vor Terroranschlägen grundsätzlich stark erhöhen. Wenn man beispielsweise kein Fernsehen guckt, kein Internet benutzt und keine Zeitung liest, würde man sich deutlich weniger Sorgen vor Terroranschlägen machen, bzw. sich Sorgen machen, Opfer eines Terroranschlags zu werden.

Eigentlich erscheint uns das auch sehr logisch , denn nur durch die Massenmedien, erfahren ob und wo in der Welt etwas passiert. Sollte man also in Zukunft auf die Medien verzichten?
Nein, sagen Experten. Wir sollen uns nur nicht solange über etwas, was in den Medien erzählt wird, den Kopf zerbrechen, denn informiert bleiben sollen wir schon. Über die Medien beschweren sich auch viele Leute, weil sie der Meinung sind, dass kaum noch positive Dinge in den Nachrichten und den Talk-Shows erzählt werde. Dieser Beitrag hat Zahlen gezeigt und uns gezeigt, wie wir uns keine Sorgen über den Terror machen können.

 

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